Hinweis: Dieser Artikel ist ein zusammenfassender Auszug aus dem Buch "Lasst uns über Werte reden!"


Oder: multidimensionale Wertschöpfung in komplexen soziokulturellen Systemen

Das Intro im Werte-Zitate-Buch bezieht sich auf die „Multidimensionale Werteschöpfungsmatrix“ und fasst wie folgt zusammen:

„Werte sind der Missing Link zwischen großen visionären Kräften und den existenziellen Grundbedürfnissen. Systemisch aufgestellt, schaffen sie das notwendige Bewusstsein, um allmählich eine globale Kultur entstehend zu lassen, in der sich vorwiegend friedliche Individuen zu einem harmonischen Ganzen entfalten können. Zu einer facettenreichen Wertegemeinschaft, die unseren Planeten in einen Ort der Vernunft verwandelt.“

Ziele und Zweck

Ermittelte und logisch verankerte Werte geben Orientierung im Leben – besonders auch bei zukünftig zu treffenden Entscheidungen sowie integritätskonformen Beurteilungen von Sachverhalten, Personen (deren Wertesysteme, Muster, Persönlichkeitsmerkmale) und den persönlich zu präferierenden Interessen und Neigungen (Projekte, Jobs, Wohnorte, Umfeld).

Da sich jeder Mensch in seinen Entscheidungen und Handlungen von bestimmten Werten – unbewusst oder bewusst leiten lässt (und deswegen sein Leben in den entsprechenden Bahnen verläuft), ist es sinnvoll, diese Werte zu entdecken bzw. zu bestimmen. Werte sind aber nicht gleich Werte, so sind einige davon intrinsisch und andere extrinsisch motiviert. Intrinsisch bedeutet, dass diese Werte eigenen Idealen und Talenten entspringen; extrinsisch, dass diese Werte von außen (der Gesellschaft, Freunde, Familie, Religion etc.) eingefordert (angereizt) werden. In diesem Fall spricht man dann eher von Tugenden, als von Werten.

Meist besitzt der Mensch mehrere Wertvorstellungen, die jedoch nicht – wie oben angedeutet – eingeordnet und verortet sind.

Ebenso gilt es zu unterscheiden, ob wir 1. die für uns wichtigen Werte auf uns selbst beziehen (wir leben [spenden] sie bestmöglich aus) oder ob wir 2. diese Werte bevorzugt von Anderen einfordern (wir zehren danach [rauben, brauchen, verlangen]).

Um hier Klarheit und Bewusstsein zu schaffen, teilen wir als Zielstellung in nachstehende (siehe Schaubilder/Tabelle) Erlebniskategorien ein. Diese Bereiche des Wahrnehmens, Segmentierens, Erlebens sind eingeteilt in 

  • KOPF: Denken, Ratio, Strategie, Planung, Taktung, Sachstand, Bewertung, Urteil
  • HERZ: Fühlen, Wollen, Emotion, Spüren, Interagieren, Stimmung
  • BAUCH: Sein, (plötzliches) Wissen, Entscheiden, Wünschen, Ahnen, Erinnern

Die in diesem Kapitel folgenden Schaubilder sollen dies verdeutlichen, zuordnen und diese drei stark verbundene Erlebenszustände und -ebenen einfassen.

Anmerkung: siehe auch das KOHEBA-Wertemodell

Missing Link

Spezifische Werte und persönliche Wertesysteme stellen grundlegend die Kodifizierung von stark bewegenden (berührenden), aber nebulös zu beschreibenden Motiven dar. Besonders in konkreter Verbindung zur persönlichen Vision, Mission und einem Ziel. Ein Wertesysteme könnte man als sogenannten „Missing Link“[1] bezeichnen, da es eine Brücke zwischen den existentiellen Bedürfnissen und Motiven einzelner Personen und den Aspekten von Entfaltung und Wertschöpfung bilden. Auch die unternehmerischen Gelüste a la „Let´s make xyz great“ können auf diese Weise mit den grundlegenden Motiven abgeglichen und in Einklang gebracht werden.

Multidimensionale Wertschöpfungsmatrix

Oder: Vision meets Grundbedürfnisse

Die nachstehende Grafik besteht aus 2 Dreiecken, welche symmetrisch ineinandergeschoben wurden. Das hochkant stehende Dreieck ist eine wertesystemische Weiterentwicklung der bekannten Pyramide: „Maslowsche Bedürfnishierarchie“. Das umgekehrte (von oben eingeschobene) Dreieck stellt das aus philosophischen Management-Systemen bekannte Geflecht aus „Vision, Mission Goals“ dar.

Fortsetzung folgt ...

Systemisch versus Symmetrisch

Seit der Akademisierung anhand von Lehrbüchern und Stellenbeschreibungen, versucht der Mensch möglichst alles zu systematisieren. Alles muss schnell, effizient, skalierbar und kontrollierbar sein. In vielen Fällen ist das sehr nützlich, vor allem, wenn es um das Automatisieren von mühsamer Arbeit oder komplexen Prozessen geht, die entweder keinen Spaß machen oder ansonsten unmöglich wären.

Ein System ist beispielsweise ein Rezept, eine Partitur, eine Checkliste, eine Anleitung, Verfahrensweise oder Programm. Es ist i. d. R. stringenter, linearer Natur. Was dabei vergessen wurde – beziehungsweise unter die „Räder“ kam – ist, dass der Mensch in Bezug auf seine eigenen Wertvorstellungen und Idealen keine stringente Maschine ist und auch keine sein will. Vielmehr ist er ein symmetrisches[2] Konstrukt, das aus drei lebenden Entitäten besteht, welche kreisförmig angeordnet und gleichbedeutend sind.

Stringente Systeme sind zweidimensional und nur für den rationellen Verstand von Nutzen. Sobald Emotionen ins Spiel kommen, wird das System zum Feind, da es die individuellen Entfaltungsspielräume angreift. Diesen Spielraum könnte man auch beschreiben als einen „mehrdimensionalen Raum, zum 1. Entdecken von Optionen, 2. dem selbst Entscheiden und 3. dem erlebenden Ausleben gewählter Optionen“.

Und noch etwas ist wichtig: Stringente Systeme sind nicht agil – nur symmetrische Konstrukte könne agil sein, wenn sie mit selbstbestimmten Gelenken (flexible Anker) ausgestattet sind.

Logik der intrinsischen Motivation

Schaubild (kreisförmige Skizze von K/H/B mit gegenseitiger Motivation) xxx

aaa die gleichermaßen ausgep , aaa geht.  

zzz

Das systemische Einordnen von Motiven (siehe Reiss-Profile) und Zuordnen von Werten (siehe Wertemodelle) ist grundlegend problematisch. Auch das Systemische Coaching ist deswegen nicht optimal. xxx Der Mensch ist nur organisch (körperlich) ein System – nicht aber seine Wesensart xxx per Definition „Individuum“ (Einzigartig) – also ein Nichtsystem.

Die Menschliche Trisymmetrik

Das einzige System, das alle Menschen gleichermaßen besitzen, ist die Kombination aus Verstand, Gefühlen und Intuition. Dieses System ist allerdings nicht stringent, sondern zirkulär[3]. Ein Dreifachsystem, das besser als Dreifachsymmetrik bezeichnet werden kann, da diese drei Parameter gleichermaßen Bedeutung haben und lediglich bestimmten logischen Wirkmechanismen entsprechen.

Ich habe dieses „menschliche Basis-System des intellektuellen Daseins“ deshalb MENSCHLICHE TRISYMMETRIK (M3T) genannt. Sie stellt ein anwendbares Konzept dar, das dem doch eher nebulösen Konzept „Körper, Seele, Geist“ keine Konkurrenz machen soll. Vielmehr, um die Herausforderungen des neuzeitlich denkenden Menschen aufzugreifen und Perspektiven zur freien Entfaltung anzubieten.

Diese drei Entitäten stellen fragmentierte Daseinsformen dar und beeinflussen sich gegenseitig auf mehrfach Weise.

Als Schaubild verweise ich auf das KOHEBA-Wertemodell, das auf dieser M3T basiert (nächstes Kapitel).

zzz xxx

Jeder Mensch besitzt diese drei Elemente des Daseins und Wirkens:

  1. Verstand = Ratio, Gedanken, Stringenz
  2. Emotionen = Gefühle, Stimmungen, Turbulenzen 
  3. Intuition = inneres (tatsächliches) „Ich“ bzw. „Selbst“ 

Diese drei Formen der Identität interagieren untereinander. Im optimalen Fall gibt es eine logische und zirkulierende Hierarchie: 1. Intuition, 2. Emotion, 3. Verstand. 

Wenn alles nach evolutionären Prägungen folgt, findet folgende Wertschöpfung statt:

  • Flow:
    INTUITION: entscheidet > EMOTION: bewegt > VERSTAND: führt aus > …
  • Rückkopplung:
    VERSTAND: läuft/läuft nicht > EMOTION: bewegt > INTUITION: ruht/entscheidet neu

Wenn alle drei „Geschwister“ rund laufen, aktiviert sich der Beobachter (SELBST 2[4], Wesen, Geist) und es entsteht ein neues Bewusstsein der Gelassenheit – egal, ob es gemäß Rückkopplung des Verstandes läuft oder nicht läuft. Der Beobachter vertraut der Intuition, da sie immer die richtige Entscheidung trifft, die dazu führt, dass – sogar bei physisch katastrophaler Lage – langfristig gute Lösungen gefunden werden. In etwa kann dieses Prinzip durch die Heuristik, die Hermetik und andere elementaren Prinzipien interpretiert werden. In der Intuistik® wird dieses Modell (M3T) ausführlich behandelt und beschrieben.

Das KOHEBA-Wertemodell

Es gibt viele Wertemodelle[5], die von mehr oder weniger ernstzunehmenden Forschern entwickelt wurden. Diese Modelle halfen bei der Diskussion über Werte innerhalb intellektueller Kreise. Leider konnte keiner dieser Modelle, der Gemeinschaft, geschweige denn einer Vielzahl von Menschen, konkrete Unterstützung bieten. Einzig die auf motivbasierten „Reiss-Profile“[6] haben sich einer breiten Öffentlichkeit gezeigt und werden im Management und Sport angewendet. Allerdings sollte man sie nicht als Werte-Modell bezeichnen, da sie sich vernehmlich mit Motiven beschäftigen. Vielleicht sind sie deswegen umstritten. Immerhin geben sie eine grobe Orientierung, was allemal besser ist, als keine Orientierung zu haben.

Mit der Entdeckung, dass ein individuelles, gut abgestimmtes Wertesystem der Missing-Link[1] zwischen Motiven und der persönlichen Mission ist, wurde mir klar, dass die Reiss-Profile annäherungsweise ein praktisches Werte-Modell darstellen. Auch wenn die Begrifflichkeiten vereinzelt diskutiert werden sollten, da es einige Unschärfen bei der Übersetzung vom Englischen ins Deutsche gibt, sowohl sprachlicher als auch soziokultureller Natur.

Einen einfachen Werte-Ermittlungs-Test zu entwickeln, waren lange Zeit gescheitert. Bis zu dem Tag, an dem ich während einer Coaching-Sitzung eine intuitive Idee hatte. Ich schlug einem Klienten vor, seine Werte wahllos aber gleichmäßig verteilt auf ein querliegendes Blatt Papier zu schreiben – ohne Konzept, ohne zu denken, und komplett „frei nach Schnautze“. Welche Begriffe das sind, sei egal, wir würden das dann später gemeinsam analysieren und die Assoziationen, Intentionen und Implikationen herausfinden. Demnach können es gerne auch Symbole oder Zeichnungen sein. Im Flow der Erklärungen dieser Aufgabe kam mir die nächste Idee: er solle das wiederholen, aber an einem anderen Tag, zu einer anderen Tageszeit und in einem anderen Wachzustand (Biorhythmus). Er soll zwar erneut das Gleiche tun, aber so, als ob er es nie zuvor getan hat. Mein Glück war, dass es ein für dieses Experiment passender Klient war, der mir vertraute und sich deswegen keine großen Gedanken über die Sinnhaftigkeit dieser Aufgabe machte.

Gesagt, getan. Beim nächsten Termin legte er mir die zwei Blätter hin und meinte, es wäre keine leichte Aufgabe gewesen, da er keine Liste mit Werten gefunden hatte und sich deswegen einige Gedanken machen musste.

So aaa

Kurze Zeit später wurde auf ähnlich intuitive Weise die Intuistik® geboren.

xxx

Die 4 Grundmotive jedes Unternehmens

xxx

Das Münzen-Prinzip

Eine Münze[7] ist ein rundes, zweiseitig geprägtes Stück Metall in Form eines meist dünnen, großen Knopfes, dem ein bestimmter Wert zugeschrieben wird, der heute meist nur durch die Prägung gemessen (bewertet) wird. Eine Münze ist somit „dual“[8] und „polar“[9].

Metaphorische Ableitung 1: Die 2 Seiten einer Münze

Eine Münze hat zwei Seiten, von denen gegenwärtig immer nur eine gesehen werden kann. Das Prinzip beinhaltet die These, dass alles eine zweite Seite besitzt und nur beide Seiten zusammen ein vollständiges Etwas sind.

Dieses Prinzip wird entweder als Dualität (ergänzende Wechselwirkung) oder Polarität (Oppositionen; Gegensätze) bezeichnet.

Somit werden Philosophie und Logik der wechselseitigen Wirkungsweise zwischen scheinbaren Gegensätzlichkeiten aufgezeigt. Die Dualität beschreibt eher das „große Ganze“, das gemeinsame Ergebnis aus beiden Seiten (Aspekten). Die Polarität konzentriert sich auf die Gegensätze, die sich wechselseitig aufreiben können (oppositionelles Denken, Handeln, Bewerten, Einordnen, Ausschließen). 

Die beiden unterschiedlichen Betrachtungen können zum Beispiel bei Werten (Kontrolle / Vertrauen; Sicherheit / Freiheit), bei Beziehungen (Mann / Frau; Chef / Mitarbeiter; Eltern / Kinder) oder im Leben (Arbeit / Privates) beobachtet werden.

Metaphorische Ableitung 2: Prägung versus Material

Der Wert einer Münze kann sowohl von der Prägung als auch vom Material abhängen. 

Das Material ist zwar formbar, besteht aber aus ganz bestimmten Elementarteilchen (Molekularstrukturen), die nicht änderbar, sondern nur neu kombinierbar sind.

Die Prägung ist die Gestaltung der sichtbaren Oberfläche: das, was deutlich zu sehen ist und im Allgemeinen bevorzugt in Bewertungen der Münze / Person einfließt.

Übertragen auf die menschliche Psychosoziologie xxx bedeutet das xxx aaa:

Material:

  • Veranlagungen
  • Potentiale
  • innere Talente
  • Grundmotive, innere Haltung
  • Lustfaktoren
  • Gene
  • Meme (siehe Definition „Mem“ auf Seite sss)

Prägung:

  • Konditionierung
  • Gedankenstrukturen
  • Vorurteile
  • Verhaltensmuster (äußere Haltung)
  • Aussehen
  • Grundwerte

Die Kombination aus Material und Prägung (ganze Münze = ganzer Mensch):

  • Persönlichkeitsmerkmale
  • persönlich motiviertes Wertesystem (insbesondere in der Kindheit)
  • gesamte charakterliche Erscheinung (Aura, Charisma, Ausstrahlung)

Idee und Nutzung

Das Ziel dieser Betrachtung ist, Konsens und Balance herzustellen. 

xxx = Ausgeglichenheit, Fairness, Respekt, Orientierung etc.

In vielen Konflikten wohnt mindestens eine Polarität. Wenn die beiden Pole der jeweiligen Polarität identifiziert werden und sodann als Dualität beschrieben werden können, löst sich der Konflikt auf.

Weiterhin sollte jeweils die Prägung und das Material eines Menschen identifiziert und differenziert werden (siehe oben). Danach xxx

Das Prinzip kann auch auf Gruppen (die aus Parteien bestehen) angewendet werden.


Fußnoten

[1] Missing Link (englisch) = „fehlendes Bindeglied“. Ein Begriff, der in der retrospektiven Evolutionswissenschaft (z. B. Paläontologie) Verwendung findet. Ein Missing Link ist dort z. B. eine noch unentdeckte Übergangsform zwischen entwicklungsgeschichtlichen Vor- und Nachfahren, welche durch entsprechende fossile Funde belegt werden kann. Ein verbindender Fund wird sodann auch „Connecting Link“ (Bindeglied) genannt, sofern er sowohl Merkmale der älteren als auch der jüngeren Form aufweist. Der Begriff wurde in der Intuistik entlehnt, um fehlende „Verbindungsstücke“ einer didaktischen Wertschöpfungungskette zu identifizieren, welche sich darauf konzentrieren logische Abläufe auf mehrfach interdisziplinären Ebenen zu optimieren.

[2] Symmetrie: „Ebenmaß, spiegelbildliche Gleichheit“; aus lateinisch „symmetria“ (16. Jh.) und griechisch „symmetría“ = „Eben-, Gleichmaß, richtiges Verhältnis“; zu griechisch „sýmmetros“ = „gemeinschaftliches Maß habend, im Maß zueinander passend, angemessen, verhältnis-, gleichmäßig“. Siehe auch griechisch „métron“ = „das rechte, volle Maß, Ziel, Länge, Größe, Silben- oder Versmaß“. Siehe auch „Metrum“: Dem Gebrauch des römischen Baumeisters Vitruv folgend, Ausdruck der bildenden Kunst, besonders der Architektur im Sinne einer „harmonischen Übereinstimmung der einzelnen Teile eines Ganzen“, dann der „gleichmäßigen, harmonischen Anordnung zweier oder mehrerer Gegenstände oder Teile im Hinblick auf eine (gedachte) gemeinsame Mittellinie, spiegelbildliche Deckungsgleichheit“ (18. Jh.). In neuerer Zeit übertragen für „Gleichgewicht, Ausgleich“. „symmetrisch“ (Adj.) = „ebenmäßig, in gleichförmiger Anordnung stehend, ausgewogen, proportioniert, harmonisch, spiegelgleich“.

[3] zirkulär: kreisförmig rundlaufend

[4] SELBST 2: siehe T.G. xxx

[6] Reiss-Profile: Der Psychologe Steven Reiss ist Begründer der „Reiss Motivation Profile®“; siehe https://www.wertesysteme.de/nuetzliche-infos/werte-modelle/reiss-profile/

[7] Das Wort Münze stammt von lateinisch „Moneta“ ab, das der römischen Göttin der Geburt, Ehe und Fürsorge „Juno“ (die Mahnerin) – Gattin von Jupiter – zugeordnet ist. Moneta bedeutet Mahnung, Erinnerung und wird sinnverwandt (abgeleitet) für die ersten metallischen Geldstücke verwendet.

[8] dual = aus lateinisch „duâlis“ (Adjektiv): „von zweien“, „zwei enthaltend"

[9] polar = aus griechisch „pélesthai“ und „pélein“ = „in Bewegung sein, sich regen, bewegen, werden, stattfinden“; übergeleitet in „Polarität“ (um 1800) = „Vorhandensein zweier Pole, Gegensätzlichkeit“


Letzte Bearbeitung am 09. Juni 2020

Autor: Frank H. Sauer (aus dem Buch "Lasst uns über Werte reden!")

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