Würde


Synonyme

Selbstachtung, Ansehen, Anstand, Dignität, Ehre, Gravität, Hoheit, Majestät, Rang, Stolz, Vornehmheit, Weihe, Ehrgefühl, Erhabenheit


Wortherkunft

Aus mittelhochdeutsch „wirde“ und althochdeutsch „wirdī“.


Definition

Gewissheit über die Gesamtheit innerer Werte und Rechte.


Beschreibung

Mit Würde beschreibt man das Bewusstsein der eigenen, für andere zwingend unantastbaren, Werte, Rechte und Richtlinien. Die Bewahrung der eigenen Würde, eines jeden Lebewesens, zählt zur Erhaltung der Selbstbestimmung und Selbstachtung. Für die meisten Menschen zählt sie zu den wichtigsten Werten.


Zitate

Der Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes

"Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Deutsches Sprichwort

"Die Gegenwart einer jeden Würde weist den andern auf sich selbst zurück."

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann:

"Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann."

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker.

"Bewahre deine Menschenwürde! Werde nie zum Knecht, mach' aber auch keinen anderen Menschen zu deinem Knecht."

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker.

"Nichts ist quälender als die Kränkung menschlicher Würde, nichts erniedrigender als die Knechtschaft. Die menschliche Würde und Freiheit sind uns natürlich. Also wahren wir sie oder sterben mit Würde."

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann.


Autoren: Florian Sauer und Frank H. Sauer

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