Würde


Synonyme

Wortformen: würdig, würdigen, Würdigung

Selbstachtung, Ansehen, Anstand, Ehre, Hoheit, Majestät, Rang, Stolz, Vornehmheit, Weihe, Ehrgefühl, Erhabenheit.

Fremdwörter: Dignität, Gravität

Englisch: dignity (innerer Wert), venerability (Erhabenheit), rank (Rang), titel (Titel), gravitas (Gewichtigkeit)


Wortherkunft

Aus mittelhochdeutsch „wirde“ = „Wert, Ansehen, Ehre, Ehrerbietung, Verehrung“, abgeleitet aus althochdeutsch „wirdī“ = „Ansehen, Verdienst, Ehrung“ (8. Jh.).


Definition

Der Achtung gebietende Wert jedes Menschen.

Quelle: „Würde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Würde>, abgerufen am 14.02.2018 (hier nur Definition 1).

Bedingungslose Akzeptanz der inneren Wertvorstellungen eines Individuums und den Grundrechten zu dessen Wahrung.


Beschreibung

Mit Würde beschreibt man das Bewusstsein für unantastbare Werte, Menschenrechte und die dafür erforderlichen Richtlinien. 

Die Bewahrung der eigenen Würde eines jeden Lebewesens, zählt zur Erhaltung der Selbstbestimmung und Selbstachtung. 

Für die meisten Menschen zählt die Würde zu den wichtigsten elementaren Werten.


Zitate

Der Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Deutsches Sprichwort

"Die Gegenwart einer jeden Würde weist den andern auf sich selbst zurück."

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832); deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann:

"Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann."

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 bis 1805); deutscher Dichter und Dramatiker.

"Bewahre deine Menschenwürde! Werde nie zum Knecht, mach' aber auch keinen anderen Menschen zu deinem Knecht."

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 bis 1805); deutscher Dichter und Dramatiker.

"Nichts ist quälender als die Kränkung menschlicher Würde, nichts erniedrigender als die Knechtschaft. Die menschliche Würde und Freiheit sind uns natürlich. Also wahren wir sie oder sterben mit Würde."

Marcus Tullius Cicero (106 bis 43 v. Chr.); römischer Redner und Staatsmann.


Letzte Bearbeitung am 14.02.2018

Autoren: Florian Sauer und Frank H. Sauer

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