Sparsamkeit


Synonyme

Einteilung, genaues Rechnen, Geiz, Wirtschaftlichkeit, Ersparung, Beschränkung, Einschränkung, Haushaltung, Maßhaltung, Rationierung, Zurückhaltung, Einsparung


Wortherkunft

Aus mittellateinisch „sparn“ und althochdeutschen „sparēn oder sparōn“ = „bewahren, schonen, knapp“


Definition

Rücklage freier Mittel


Beschreibung

Die Sparsamkeit bezeichnet eine Eigenschaft, die darin besteht, bewusst mit den Maßen der Ausgaben von Gütern oder Geldern umzugehen.

Im Grunde bedeutet dies also, dass eine sparsame Person nur überlegte Verluste durch Aus- oder Abgaben tätigt und das Zurücklegen freier Mittel bevorzug.

Im wirtschaftlichen Sektor stellt sie Sicherheit durch geordnete Verhältnisse und gut überlegtem Handeln dar.

Sparsamkeit verläuft meist über einen längeren Zeitraum, da diese ein erreichen von mehr Besitz und somit möglichen größeren Ausgaben vorsieht, was meist nicht in kurzen Zeiträumen gelingen kann.


Zitate

"Wir wollen alle Tage sparen und brauchen alle Tage mehr."

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

"Meine Mittel will ich so verwalten, daß wenig weit soll reichen."

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

"Magnum vectigal est parsimonia"

"Sparen ist eine gute Einnahme."

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

"Es gibt viele Wege, sich zu bereichern. Einer der besten ist die Sparsamkeit."

Sir Francis von Verulam Bacon (1561 - 1626), englischer Philosoph, Essayist und Staatsmann, entwarf die Methodologie der Wissenschaften

"Auf Sparen folgt Haben."

Quelle: Wandspruch am Berliner Rathaus


Literatur



Autoren: Florian Sauer und Frank H. Sauer

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