Ordnungssinn

Synonyme

Sauberkeit, ordentlich, Ordnungsfimmel

Wortherkunft

Aus mittelhochdeutsch „ordenunge“, althochdeutsch „sin“ = „Weg, Reise, Gang".

Definition

Ausgeprägtes Verständnis für Ordnung.

Beschreibung

Der Ordnungssinn beschreibt das Bewusstsein für Ordnung und dem damit verbundenen Einhaltens selbiger. Eine Person, die einen großen Ordnungssinn hat, legt viel Wert auf ein strukturiertes und ordentliches Umfeld und ist immer stets bedacht, alles ordentlich zu halten.

Der Ordnungssinn ist also vielweniger ein Sinn, als eine Tugend, denn Ordnung wird in unserer Gesellschaft als sehr wichtig empfunden. Nicht umsonst hört man den Spruch, Ordnung ist das halbe Lebe, sehr oft. Eine Person, die in der anderen Hälfte lebt, also keinen großen Wert auf Sauberkeit legt, hat demnach keinen Ordnungssinn.

Zitate

"Die vier Kardinaltugenden eines Lehrers, welcher gute Disziplin halten will, scheinen mir zu sein: Wachsamkeit, Ordnungssinn, Konsequenz und Gerechtigkeit."

Wilhelm Jakob Georg Curtmann (1802 - 1871), deutscher Pädagoge

"Die Ordnung ist die Lust der Vernunft, aber die Unordnung ist die Wonne der Phantasie."

Paul Claudel (1868-1955), französischer Schriftsteller und Diplomat

Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden. (Konfuzius)

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