Schlusswort (im Werte Buch 2018)

Tugendhafte und konstruktive Wertvorstellungen bedürfen – im kollektiven Sinne – ein Bewusstsein für Menschlichkeit. Wenn diese These korrekt ist, sind sämtliche nationalistischen, rassistischen, unternehmerisch und politisch ambitionierten Moralvorstellungen hinfällig. Moral ist minderwertiger als Ethik.

In einer globalen Welt zählen globale Werte. Diese gilt es „jetzt“ zu definieren und ohne Umschweife zu proklamieren. Selbsternannte Organisationen, wie UNO & Co, können das offensichtlich nicht, da auch sie Egomanen und Narzissten in relevanten Positionen haben.

Ich bin überzeugt, dass sich eine „freie“ und „konstruktive“ Philosophie einer steigenden Zahl von Freigeistern auftut, die sich ehrlich um die ethischen Aspekte des Wertewandels kümmern. Es ist an der Zeit.

Alle arrangierten Religionen haben versagt, da sie Andersdenkende ausgrenzen. Die Wissenschaft hat versagt, da sie käuflich ist. Die Politik ändert nichts, da sie sich mit sich selbst beschäftigt. Revolutionen haben meist nur „verschlimmbessert“ statt optimiert. 

Fundierte Protagonisten von globaler Ethik finden wir vereinzelt im Sport und öfters in der Musik. 

Aus dem Buch Genesis im Alten Testament lernen wir: „Im Anfang war das Wort (werden), und das Wort war bei Gott.“

Daraus möchte ich ableiten: 

In allem Anfang befindet sich der Wert (werden), und das Wertschätzen ist beharrend in uns. Lass´ diese Kraft frei und Du wirst werden und sehen, was Du wert bist zu vollbringen: Alles Gute.

Herzliche Grüße

Ihr

Frank H. Sauer

(24. Mai 2018)