Dankbarkeit


Synonyme

Anerkennung, Dankeswort, Dankgefühl, Danksagung, Erkenntlichkeit, Verdankung (schweizerisch), Verbundenheit, dankerfüllt, zu Dank verpflichtet.

Haltbarkeit: Strapazierfähigkeit, Unempfindlichkeit.


Wortherkunft

Das Wort Dankbarkeit leitet sich aus dem althochdeutschen „dancbāri“ ab; was „Geneigtheit hervorbringend“ oder „angenehm“ bedeutet.


Definition

Ein Gefühl der Anerkennung an jemanden oder (seltener) an etwas oder eine Situation.


Beschreibung

Das Wort Dankbarkeit beschreibt einen Zustand, in dem man anerkennt bzw. zu schätzen weiß, dass einem jemand oder etwas ein positives Gefühl durch eine immaterielle oder materielle Zuwendung geschenkt hat.

Dankbarkeit ist somit meist an eine Bedingung geknüpft, kann aber auch bedingungslos – aufgrund einer grundlegenden „inneren Haltung“ – erfolgen.


Zitate

"Wem die Dankbarkeit geniert, der ist übel dran, denke, der dich erst geführt, wer für dich getan."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

"Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken."

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind."

Francis Bacon (1561-1626)

"Zeit ist das einzige, was nicht einmal ein Dankbarer erstatten kann."

Hieronymus (347-420)


In den Medien

Vortrag: Die Dankbarkeit zum Verhältnis von Leid und Lebenssinn

Referent: Prof. Georg Kohler, Philosoph und Publizist. Aufgezeichnet am Nationalen Patiententag (30.10.2014) am Inselspital Bern.


Letzte Bearbeitung am 24.05.2017

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