Antonyme Werte

Die Spiegelung der Werte: Konterparts und Gegenpole

Einige Werte haben einen sogenannten gegenpoligen oder gegensätzlich motivierten Wert (Werte-Antonym[1]). Sie schließen sich in vielen Fällen (aber nicht immer) aus.

Sollte z.B. in jemandes Wertvorstellungen beide „Pole“ vorkommen, so ist es wichtig, diese – wenn möglich – ausbalanciert zu leben.

Wenn nur einer der beiden "Pole" in einem Wertesystem vorkommen, sollte der gegensätzliche Pol ebenso wohlwollend berücksichtigt werden, da er insbesondere in („introversen“ versus „extroversen“) Dialogen den jeweiligen Gegenpol oppositionell „aufreizt“.

Die bekanntesten Gegenspieler sind Kontrolle und Vertrauen. Oft wird darüber diskutiert, welcher dieser beiden Werte präferiert werden. In diesem Beispiel ist es – vor allem innerhalb von Organisationen – ratsam, beide Werte gleichermaßen und ausgewogen zu leben, insbesondere im Wechselspiel der Hierarchieebenen.

Ein weiteres Beispiel bilden die Werte Sicherheit und Freiheit. Hier ist der gegenseitige Ausschluss deutlich, so dass Personen und Organisationen gezwungen sind, sich für eine der beiden Werte zu entscheiden.

In der nachstehenden Tabelle finden Sie weitere Beispiele.

Hinweis: Diese Liste enthält die wesentlichen Begriffe und ist nicht vollständig. Sie wird weiter optimiert und erweitert.

Beispiele von Werte-Antonyme (Liste oppositioneller Werte)


[1] Werte-Antonym: Ein Antonym ist ein Oppositionswort, das – gemäß sprachwissenschaftlicher Deutung – eine gegenteilige Bedeutung hat. Zum Beispiel „kalt“ und „heiß“ oder „hell“ und „dunkel“. Wir verwenden den Begriff „Werte-Antonym“, da er dieses oppositionelle Verhalten bestmöglich beschreibt, obgleich er sprachwissenschaftlich nur vage korrekt ist.


Letzte Bearbeitung am 11.05.2018